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Was ist Karate?

Karate ist eine Kampfkunst und ein System der Selbstverteidigung.

Entstanden vor mehren hundert Jahren in Okinawa, Japan, heißt es wörtlich "Der Weg von der leeren Hand".

Karateka benutzen keine Waffen, sondern nur Hände, Füße und den eigenen Körper.

Karate ist auf einer großen philosophischen und spirituellen Tradition gegründet.

Es finden sich zum einen Elemente des Zen Buddhismus und zum anderen Elemente des Bushido, dem Verhaltenskodex der Samurai in Japan.
Das heißt die vollständige Tugend im Denken und Handeln, wozu Werte wie Mut, Mitgefühl, Höflichkeit, Aufrichtigkeit und Respekt gehören.

Karate dient der Entwicklung von Körper, Geist und Charakter.

Es ist für jedermann geeignet - ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht oder ethnischen Hintergrund.
Das regelmäßige Training stärkt alle Muskelpartien des Körpers, es fördert die Konzentration, erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit und die Muskel-Flexibilität und sorgt für eine gesteigerte Kondition.

Die Karate-Dojos Hannover, Lehrte und Barsinghausen betreiben Karate im Shotokan-Stil im Sinne des JKA-Karate Bund e.V. (DJKB) und der Japan Karate Association (JKA).

Kennzeichnend für den Shotokan-Karate-Stil ist der Verzicht auf Trefferwirkung am Gegner.
Das heißt, alle Karatetechniken werden, obwohl mit voller Kraft durchgeführt, vor dem Zielpunkt abgestoppt.
Es kommt zu keinem direkten Kontakt und es ist keinerlei Schutzkleidung erforderlich.

Der Unterricht unterteilt sich in eine Aufwärm- und eine Trainingsphase und besteht aus drei Elementen:

1. Kihon (Grundschule):

Das Handwerkszeug des Karate. Durch ständige Wiederholung verinnerlichen die Schüler die Techniken und bilden sie zu den blitzschnellen Karatetechniken aus

2. Kumite (Partnertraining, Kampf):

Die Schüler werden in die Lage versetzt, zum richtigen Zeitpunkt und mit dem richtigen Abstand ihre Techniken auszuführen und somit anwendbar zu machen.

3. Kata (Form, Perfektionstraining im Raum):

Simuliert einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner. Ziel ist es, in einer Folge festgelegter Abwehren und Angriffe eine Art Rundumverteidigung auszuführen.


Die einzelnen Leistungsstufen der Schüler sind in Kyu-Grade (10. bis 1. Kyu) eingeteilt und entsprechen jeweils einer Gürtelfarbe (weiß, gelb, orange, grün, blau/violett, braun).

Die Meistergrade (1. bis 10. Dan) tragen den schwarzen Gürtel.

Jeder nächsthöhere Kyu- oder Dan-Grad wird durch eine bestandene Prüfung vor einem zertifizierten Prüfer erreicht.

Was bringt Karate?

Karate fördert die Entwicklung von Gleichgewicht, Harmonie sowie geistiger und körperlicher Stärke durch konsequentes, diszipliniertes Training. Dazu gehören:

1. Grundlagen der Selbstverteidigung auf Basis der Shotokan-Karate-Techniken.

2. Erhöhung der körperlichen Fitness durch Trainieren aller Muskelpartien des Körpers

3. Steigerung der Konzentration durch Fokussierung auf die eigene Körperbeherrschung und auf die Reaktionen des Trainingspartners

4. Verbesserung des Reaktionsvermögens durch gezielte Partnerübungen

5. Trainieren des Gleichgewichts durch fließende Bewegungsabläufe

6. Entspannung von Geist und Körper

7. Verinnerlichen von Werten wie Respekt, Höflichkeit und Rücksicht


"Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist nicht Sieg noch Niederlage -
der wahre Karatekämpfer erstrebt die Vervollkommnung seines Charakters"
(Leitspruch der Japan Karate Association)